Die Tumeszenz-Liposuktion

Wenn man unliebsamen Fettpölsterchen zuleibe rücken möchte, gibt es verschiedene Methoden. Vor allem in schwierigen Fällen erfreut sich die Liposuktion (Fettabsaugung) großer Beliebtheit. Die Tumeszenz-Liposuktion gilt hier als eine der effektiveren und weniger invasiven Methoden. Sie eignet sich auch für Problemzonen, die nur schwierig zu behandeln sind, wie den Po oder die Hüften.

Vorgehensweise beim Tumeszenzeingriff

Bei der Tumeszenz-Liposuktion wird eine verhältnismäßig große Menge an Flüssigkeit in das abzusaugende Gewebe eingebracht - etwa die zwei- bis dreifache Menge des abzusaugenden Gewebes. Die Flüssigkeit besteht aus einer Kochsalzlösung, die unter anderem mit einem Lokalanästhetikum und Adrenalin versetzt ist. Das Adrenalin hat eine gefäßverengende Wirkung und mindert so Blutungen, die nach dem Eingriff auftreten können. Das Anästhetikum betäubt zum einen natürlich, zum anderen wirkt es, je nach Wahl des Mittels, auf die Fettzellen ein und löst sie sozusagen auf. Dies erleichtert das Absaugen.


Vor- und Nachteile der OP Methode

Die Tumeszenz-Liposuktion kann mit vergleichsweise kleinen Kanülen durchgeführt werden, die Schnitte müssen meistens nicht vernäht werden und sind weniger sichtbar. Außerdem findet der Eingriff, wie bereits erwähnt, unter lokaler Betäubung statt. Die Beeinträchtigungen für den Kreislauf sind also geringer. Auch sind die Schwellungen, die unweigerlich auf so einen Eingriff folgen, geringer als bei anderen vergleichbaren Vorgehensweisen, und das Ergebnis soll gleichmäßiger sein. Da man während des gesamten Vorgangs ansprechbar ist, kann man sich selbständig auf dem OP-Tisch drehen und wenden, was den Ärzten die Arbeit erleichtert. Allerdings dauert die Fettabsaugung bei dieser Methode länger als bei anderen, da man warten muss, bis die lokale Betäubung wirkt und sich das Gewebe verflüssigt hat. Außerdem gelten natürlich die gleichen Vor- und Nachteile sowie Sicherheitshinweise wie bei allen anderen Arten von plastischen Eingriffen.